Aktuelles zur Elbbrücke

Wie wird die Elbbrücke Darchau/Neu Darchau aussehen? Wo führen die Zufahrtsstraßen entlang? Wie ist der aktuelle Stand der Planung und was sind die nächsten Schritte? Auf dieser Seite informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen.

Planfeststellungsbeschluss gefasst

Am 11. Mai 2026 hat die Genehmigungsbehörde den Planfeststellungsbeschluss für die Elbbrücke bei Darchau / Neu Darchau gefasst. Er bildet quasi die Baugenehmigung für die Brücke. Er umfasst eine ca. 1.100 Meter lange Stabbogenbrücke sowie die nördliche Umfahrung von Neu Darchau zur Entlastung der Anwohner. Außerdem beinhaltet er Umweltauflagen zu Naturschutz, Wasserrecht und Artenschutz, Lärmschutz und landespflegerische Begleitmaßnahmen. Mit Rechtskraft des Beschlusses steht fest: Die Brücke ist an dieser Stelle und in dieser Form zulässig und sie ist nach dem Bescheid der zuständigen Landesbehörde vom Januar 2026 auch förderfähig. Unter diesem Link ist der Planfeststellungsbeschluss abrufbar: cloud.lklg.net/s/QaWrPyr3j9WAgcx

Planungsgrundlagen

Nach einem Abstimmungsgespräch mit dem Niedersächsischen Wirtschaftsminister und der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr ( NLStBV) zu den Voraussetzungen gelten folgende Planungsgrundlagen:

  • Vorhaben muss bau- und verkehrstechnisch einwandfrei und unter Beachtung des Grundsatzes der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit geplant werden,
  • Berücksichtigung der innerhalb der NLStBV anzuwendenden technischen Regelwerke.
  • Den Verkehrsbedürfnissen angepasste Dimensionierung und Ausstattung des Bauwerks.
  • Kosten-Nutzen-Verhältnis muss nicht berechnet werden, da es sich um eine Kreisstraße handelt.

Als weitere Planungsgrundlage gelten:

  • Für die Planungsleistungen sind Kosten i. H. v. ca. 2,4 Mio. Euro kalkuliert worden => Veranschlagung im Wirtschaftsplan 2020 des Betriebes Straßenbau- und Unterhaltung des LK Lüneburg inkl. Verpflichtungsermächtigungen für die Folgejahre
  • Antrag auf Aufnahme des Projekts in das Mehrjahresprogramm ( MJP) und einer 75%-Förderung, wie vom Ministerpräsident Wulff am 04.12.2008 zugesichert.
  • Die Aufnahme des Projekts in das Mehrjahresprogramm des Landes Niedersachsen ist inzwischen erfolgt.
  • Gesamtkostenschätzung für die Antragsstellung 2020: 67,24 Mio. Euro. Diese basiert auf einer Baukostenannahme aus dem Jahr 2015 unter Berücksichtigung eines Preisanstiegs von 17,5% (Entwicklung Preisindex für Bauleistungen).
  • Eine realistische Kostenschätzung ist jedoch erst im Rahmen einer konkreten Entwurfsbearbeitung mit Massen- und Kostenberechnungen, detaillierter Montageplanungen und Baugrunduntersuchungen möglich
  • Beilegung des anhängigen Rechtsstreits zwischen dem Landkreis Lüneburg und dem Land Niedersachsen auf Zahlung der restlichen Planungsmittel aus der seinerzeitigen Förderzusage des Landes in Höhe von ca. 730.000,-; Nds. Wirtschaftsminister sagt Bewilligung zu
  • Darüber hinaus stellt der Nds. Wirtschaftsminister 6,0 Mio. Euro in vier Raten als zusätzliche Förderung aus dem sogenannten „Landesstraßenbauplafond“ in Aussicht
  • Bestätigung bei Besuch des Wirtschaftsministers in Darchau am 26.08.2021.

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